Im Jahr 2026 werden die Uhren in Deutschland früher auf Sommerzeit umgestellt als im Vorjahr – auf den 29. März, nicht wie 2025 auf den 30. März. Für viele mag das überraschend wirken, doch hinter dieser Verschiebung steckt keine neue Entscheidung, sondern eine seit Jahren gültige Regelung der Europäischen Union.
Die Diskussion um Sommerzeit und Winterzeit gehört seit Jahrzehnten zum Jahresrhythmus. Jedes Frühjahr und jeden Herbst drehen Millionen Menschen an ihren Uhren oder verlassen sich auf automatische Umstellungen. Doch warum fällt die Umstellung im Jahr 2026 ausgerechnet auf ein früheres Datum?
Warum die Zeitumstellung 2026 früher erfolgt
Die Antwort ist zwar einfach, wird aber häufig übersehen: In Deutschland und allen EU-Mitgliedstaaten wird die Uhr immer am letzten Sonntag im März auf Sommerzeit umgestellt. Diese Vorgabe resultiert aus einer EU-Verordnung, die seit vielen Jahren gilt und standardisiert festlegt, wie die Zeitumstellung europaweit ablaufen soll.
Da sich die Wochentage im Kalender jedes Jahr verschieben, fällt der letzte Sonntag im März nicht immer auf dasselbe Datum. Für 2025 war der letzte März-Sonntag noch der 30., 2026 hingegen ist es der 29. März. Genau deshalb rückt auch der Zeitpunkt der Zeitumstellung im Kalender nach vorn.
Was bedeutet die Umstellung konkret für 2026?
Die standardisierte Regelung führt zu einem immer gleichartigen Ablauf der Zeitumstellung:
- In der Nacht vom Samstag auf Sonntag, den 29. März 2026, werden die Uhren um 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt. Dadurch geht die Nacht um eine Stunde kürzer und die sogenannte Sommerzeit beginnt.
- Die Anpassung bedeutet, dass es abends länger hell bleibt, während der Morgen etwas später beginnt.
Diese Praxis ist seit Jahrzehnten Teil des Zeitplans und soll Tageslicht besser nutzbar machen, indem die Stunden mit natürlichem Licht in den Abend verlegt werden.
Die Regel dahinter – keine Ausnahme, sondern System
Was viele verwirrt, ist nicht eine neue Entscheidung oder ein politischer Beschluss, sondern schlicht der Kalender selbst. Jedes Jahr verschiebt sich der letzte Sonntag im März, und damit auch der Zeitpunkt, zu dem die Sommerzeit beginnt. Die EU-Regel sorgt lediglich dafür, dass dieser Zeitpunkt einheitlich eingehalten wird.
Ein ähnliches Prinzip gilt auch für die Umstellung zurück auf die Winterzeit – sie findet jeweils am letzten Sonntag im Oktober statt. Diese wiederkehrenden Muster erleichtern die Planung, erzeugen aber durch die variierenden Datumsangaben immer wieder Verwirrung.
Welche Auswirkungen hat die Umstellung?
Die Sommerzeit-Umstellung ist für viele Menschen ein fester Termin im Jahr – für andere bleibt sie Anlass zur Diskussion. Die eine Stunde weniger Schlaf in der Umstellungsnacht wird von einigen als Belastung empfunden, während andere die längeren Abende schätzen.
Unabhängig davon, wie man persönlich zur Zeitumstellung steht, gilt Folgendes: Die Umstellung im Jahr 2026 fällt früher als 2025, weil der letzte Sonntag im März kalenderbedingt auf den 29. März fällt. Die grundlegende EU-Regel zur Sommerzeit bleibt davon jedoch unverändert.